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Die Ural Rex

Rassebeschreibung -  Wissenswertes über die Ural Rex



 Hier eine Präsentation des WCF (World Cat Ferderation) der Ural Rex:

WCF Präsentation der Ural Rex

Geschichte der Ural Rerx (URX)


Die Ural Rex ist eine der seltensten Katzenrassen weltweit. Bereits vor dem 2. WK beobachtete man diese Tiere im Uralgebirge. Damals amüsierte man sich über diese Katzen mit dem sonderbaren Fell. Auf die Idee, mit ihnen zu züchten, kam man erst in den Neunzigerjahren. Über Rückverpaarungen erkannte man, dass das für die Locken verantwortliche Gen rezessiv vererbt wird.

Den Grundstein dieser Rasse bildeten die Katze Mura und ihr gelockter Sohn Wassily.

Verpaarungen mit Tieren aus anderen gelockten Katzenrassen ergaben glatthaarigen Nachwuchs.
Fazit: Es handelt sich bei den russischen Katzen um ein neues, eigenständiges, rezessives Rex-Gen (ru/ru).
2006 wurde die Ural Rex (URX) vom WCF anerkannt und 2007 wurden die ersten russischen gelockten Stubentiger nach Deutschland exportiert. Seitdem arbeiten wenige Züchter an einem Zuchtprogramm, um diese Rasse auch hierzulande zu etablieren.

Die Ural Rex wurde bisher in vielen freien Vereinen Deutschlands problemlos anerkannt.
Wir freuen uns über aktive Mitzüchter und auch Zuchthelfer.



Champion Dandy Uralochka aus der Cattery Uralochka, Moskau.
Er ist halblanghaarig, also ein URL.


Ausshehen und Wesen

Die Ural Rex hat eine flache Stirn, einen ausgeprägten Pinch und eine breite, kantige Schnauze.

Die Augen sind weit geöffnet und der Augenabstand soll größer als eine Augenbreite sein.

Die Ural Rex wird in Russland als mittelgroße Katze beschrieben. Wir Züchter in Deutschland stufen sie eher als etwas klein ein. Das Wesen der russischen Rexkatzen ist traumhaft: Verspielt, sensibel, sehr lieb und kontaktfreudig, relativ leise aber dennoch gesprächig und sehr, sehr anhänglich. Gern leben diese Tiere in der Gemeinschaft. Selbst ein Hund kann -wie bei uns- zum guten "Kumpel" werden.

 


Fellpflege


Kurzhaarige Ural Rex sind sehr pflegeleicht. Oftmals reicht eine feuchte Hand um abgestorbenes Haar zu entfernen. Oder man verwendet eine weiche Naturhaarbürste oder ein Seidentuch.

Jungtiere zeigen fast immer ein graues Unterfell. Nach dem Fellwechsel wird das weniger.


Die langhaarige Ural Rex benötigt mehr Pflege. Regelmäßiges Kämmen um Knotenbildung zu verhindern, ist ein Muss. Vor einer Ausstellung sollte man die Katzen baden. 

Man braucht schon ein paar Tricks um solch einen "Wuschel" in Ausstellungskondition zu bringen oder besser, dass volle Haarkleid so zu stylen, dass es  showtauglich ist.


Kurzhaarige Tiere sehen im ersten Lebensjahr eher blau oder smoke aus. Nach dem ersten Fellwechsel wird das Haarkleid dunkler.
Ein Furminator kann beim Auskämmen dienlich sein. Aber man sollte ihn nicht zu häufig verwenden, denn die URX besitzt nur Unterfell.

Die volle Fellentwicklung benötigt bis zu zwei Jahre.


Der Standard
Genetischer Code: ru/ru
Körper:



 

Der Körper ist mittelgroß, muskulös und relativ kurz, dabei aber noch schlank und elegant. Die Beine sind mittellang und schlank mit ovalen Pfoten. Der Schwanz ist von mittlerer Länge, nicht breit am Ansatz und läuft in einer leichten Rundung aus.

Kopf:



 

Der Kopf ist ein kurzer, breiter gleichseitiger Keil. Die breite Stirn ist flach. Das Profil ist in Höhe des unteren Augenlids leicht geschwungen. Die Wangenknochen sind betont, deutlicher Pinch. Die Schnauze ist breit, Kinn und Unterkiefer sind kräftig

Ohren:
 

Die Ohren sind mittelgroß mit gerundeten Spitzen, hoch auf dem Kopf platziert und aufrecht stehend

Augen:

 

Die Augen sind groß, oval und schräg gestellt. Sie sind weit auseinandergesetzt (mindestens eine Augenbreite). Augenfarbe harmonisch zur Fellfarbe passend.

Fell:





 

Das Fell (Kurzhaar) ist mittellang, fein, weich, seidig und dicht. Es bedeckt in lockeren Wellen oder Kräuseln den gesamten Körper und den Schwanz. Das besondere Merkmal dieser Rasse ist die auffallende Elastizität der Welle.
Bei Halblanghaar sieht das Fell der Katze etwas ungeordnet aus, aber dennoch nicht unattraktiv. Es benötigt mehr Pflege.

Farben:





 

Die Farben Chocolate und Cinnamon sowie deren Verdünnung sind in allen Kombinationen (Solid, Bicolour, Tricolour, Tabby) nicht anerkannt, ebenso der Burma-Faktor und das Abessinier-Ticking. Alle anderen Farben sind anerkannt. Die Beschreibungen sind der allgemeinen Farbliste und der Pointfarbliste zu entnehmen. Jeder Weißanteil ist erlaubt

Anmerkung:



 

Black-Tabbys zeigen – neben der typischen Nasenspiegel-Zeichnung und dem „M“ auf der Stirn - einen braunen oder goldenen Körperfarbton ohne Zeichnung.
Das muss beim Richten beachtet werden!

Kreuzung:
 

Die dafür verwendete Rasse wäre nur die EKH (Keltisch Kurzhaar) bzw. gesunde Hauskatzen.

Punkteverteilung:








 

Körper:                                    

20 Punkte

Kopf:                                        

20 Punkte

Ohren:     

  5 Punkte

Augen:                                

  5 Punkte

Fell (Dichte, Textur u. Farbe):    

15 Punkte

Welle:                                      

30 Punkte

Kondition:                                

  5 Punkte
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